„Sonntags spürt man besonders stark, dass man alleine ist“. Für Hinterbliebene, die einen geliebten Menschen verloren haben, und Trost, Beistand oder Begleitung in der Gruppe suchen, gibt es in Lauf ab sofort ein neues, kostenloses Angebot. Mit Unterstützung der Caritas und der Evangelischen Kirchengemeinde haben Sabine Raile und Sabine Hess den TrauerRaum für Hinterbliebene ins Leben gerufen. Ab dem 11. Januar laden sie Betroffene an jedem zweiten Sonntag im Monat von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr zum Treff im Johannissaal, Kirchplatz 11, Lauf, ein.
Der Weltgedenktag für verstorbene Kinder vereinte auch in diesem Jahr wieder trauernde Eltern, Geschwister und Angehörige zu einem Gottesdienst in der Bamberger Kirche St. Josef. Im gemeinsamen Gebet, in der Stille und inspiriert durch musikalische Akzente konnten die Besucher einen Raum für ihre Trauer finden.
Der Gedenkgottesdienst wird als Wortgottesdienst gestaltet und wird musikalisch umrahmt. Die Gestaltung übernehmen die Selbsthilfegruppe „Verwaiste Eltern Bamberg“ sowie der Fachbereich Ehe und Familie in der Erzdiözese Bamberg.
Der Tod eines Kindes ist ein schlimmer Schicksalsschlag für Eltern, Geschwister und Angehörige. Die Angebote des Fachbereichs Ehe und Familie ermöglichen es, mit Gleichbetroffenen Erfahrungen austauschen, Erinnerungen aufzuarbeiten und der eigenen Trauer einen Ausdruck zu geben. Dies geschieht im Gespräch sowie durch kreative und religiöse Elemente. Die Angebote für Mitarbeiter/-innen in der Trauerbegleitung richten sich an Leiter/-innen von Selbsthilfegruppen für verwaiste Eltern, Trauerbegleiter/-innen und Mitarbeiter/-innen in Pastoral, Bildung und helfenden Berufen. Schwerpunkte sind Praxisbegleitung und Fortbildung.
Am 26.11.2014 findet um 18.00 Uhr in St. Magdalena ein Gedenkgottesdienst für Sternenkinder statt. - Der Verlust eines Kindes während der Schwangerschaft, kurz vor oder bei der Geburt ist ein zutiefst trauriges Erlebnis. Gemeinsam mit Müttern und Vätern, Angehörigen und Freunden möchten wir der verstorbenen Kinder gedenken. Nach dem Gottesdienst laden wir herzlich ein zu Gesprächen bei Kaffee oder Tee und Gebäck.
60 Herzen hängen an der Gedenkstätte, die von der Selbsthilfegruppe für verwaiste Eltern aufdem Hauptfriedhof angelegt wurde. Ein Zeichen für die Eltern, für die Kinder und für die Gesellschaft. Anja Greinersprach mit den Leiterinnen der Selbsthilfegruppe, Gabriela E. Pöll und Magdalena Dotterweich.
In Gedenken an alle Kinder, die zu wenig Zeit auf dieser Welt hatten. Für alle Eltern, Großeltern und Geschwister, die mit diesem Verlust leben müssen. Holen Sie sich Ihren Lichtpunkt auf www.aktion-lichtpunkt.de und tragen Sie ihn vom 1. November bis zum 31. Dezember ein!